Deze posting komt van een verdwenen website namelijk SyncroWiki. Dit was vroeger een schat aan informatie wat ineens weg was.
Hier wat artikelen die ik er uit heb kunnen redden in de oorspronkelijke taal, dus in het Duits.

Das Gleichlaufgelenk (GLG)

De homokineet

Auch Antriebswellengelenk genannt.
Der VW T3 Syncro hat jeweils an jedem Ende der Antriebswelle ein GLG.
Die Gelenke ermöglichen eine spannungsfreie Kraftübertragung beim Fahren und Lenken.
Es besteht aus einem massiven Stahlring (das Gehäuse oder Gelenkstück) der innen mit 6 Kugelbahnen versehen ist, in denen die kraftübertragenden Gelenkkugeln laufen. Auf der Verzahnung der Antriebswelle sitzt die Nabe, das Gegenstück. Die Kugeln werden vom „Käfig“ in den Laufbahnen geführt.
Um die GLG vor Reibung und der damit verbundenen Überhitzung zu schützen, wird ein spezielles Hochtemperaturfett zur Schmierung verwendet. Zum Schutz vor Verunreinigungen kommen Plastik, oder Gummimanschetten zum Einsatz, die das GLG antriebswellenseitig verschließen. Eine gerissene oder löchrige Gelenkschutzmanschette ist nach Möglichkeit sofort zu beheben. Eindringende Feuchtigkeit und Schmutz können das GLG beschädigen, so dass ein Austausch erforderlich sein kann. Als Notreparatur kann man auch kleinere Schadstellen mit selbstverschweißendem Klebeband abdichten.

Die GLG’s werden getriebeseitig mit jeweils 6 Inbus- oder Innenvielzahnschrauben am Getriebeflansch befestigt. Hinten außen kommen ebenfalls 6 baugleiche Schrauben, die das GLG an der Radnabe befestigen, zum Einsatz.

Vorne außen musste das GLG anders konstruiert werden, um einen größeren Knickwinkel des GLG’s zu ermöglichen. Hier wird das GLG durch einen Spreizring auf der Welle gehalten. Das Gelenk selber wird von einer großen Zentralmutter im Radlager gehalten.

Es wurden am Syncro 14“ und 16“ folgende GLG’s verbaut.

Syncro 14“ hinten innen und außen sowie Syncro 16“ vorne innen

Gelenk mit einem Durchmesser von 100mm 251 598 101, 251 498 103 AX

Der Unterschied liegt wohl nur in den längeren Inbusschrauben für den 16″er. Das GLG ist baugleich.

Syncro 16“ hinten innen und außen

Gelenk mit einem Durchmesser von 108mm 431 498 103 CX

Syncro 16“ vorne außen

Gelenk mit 98 mm Außendurchmesser 251 498 099 C

Syncro 14” und Syncro 16” ohne vordere Differenzialsperre vorne außen

Gelenk mit einem Durchmesser von 90mm 251 498 099 E

Demontage/ Montage des Gleichlaufgelenks auf die Antriebswelle

Durch Verschleiß, Überbelastung oder eine nicht erkannte defekte Gelenkschutzmanschette kann das Gleichlaufgelenk (GLG) schaden nehmen.

Dann ist es in den meisten Fällen erforderlich, das defekte GLG zu Tauschen. Ein Defekt macht sich meist durch knackende Geräusche bemerkbar. Es gibt aber auch Fälle (in der Regel hinten) wo das defekte Gelenk keine Geräusche macht. Ist der Schaden neu aufgetreten, kann man versuchen, durch neu fetten und/ oder Wechseln der Antriebswelle auf die andere Fahrzeugseite den Defekt zu beheben.
Beim Tausch der Wellen von der einen auf die andere Seite werden die jeweils gegenüberliegenden Flanken der Kugellaufbahnen belastet und so der Schaden behoben. Einfaches Drehen der Antriebswelle funktioniert m.E. nach nicht.

Tausch eines GLG hinten und vorne innen

Nachdem man die Antriebswelle ausgebaut hat, sollte man zuerst ein wenig das (hoffentlich noch vorhandene) Spezialfett abwischen. Am Ende der Antriebswelle hält ein Sprengring das GLG auf der Antriebswelle. Diesen muss man mit einer geeigneten Zange entfernen. Jetzt kann man die Manschette vom GLG entfernen indem man den Blechflansch, an dem die Manschette befestigt ist, vom GLG löst. Manchmal kann man dann das GLG einfach von der Welle ziehen, manchmal benötigt man dazu einen Abzieher oder einen ordentlichen Hammer.
So, jetzt liegt die nackte Antriebswelle ohne Gelenk vor einem. Nach gründlicher Reinigung kann man das neue GLG aufstecken und mit dem Sprengring in der dafür vorgesehenen Nut der Welle befestigen. Natürlich sollte man vorher die Manschette auf die Welle schieben.
Wichtig ist das Fetten des Gelenks. Lieber zuviel wie zuwenig Fett nehmen. Meist liegen den Reparatursets nicht genug Fett bei. Also das vorher besorgen. Durch Knicken des Gelenks kann man das Fett schön in die Kugelbahnen drücken. Danach die Manschette wieder aufs Gelenk schieben und schon kann man die Antriebswelle wieder montieren.

Noch ein Nachtrag für das Wechseln des vorderen inneren Gleichlaufgelenks. Vorne muss man nicht zwingend die komplette Antriebswelle ausbauen um das innere Gelenk zu tauschen. Es reicht das Gelenk innen sowie den oberen Querlenker und die Spurstange vom Achsschenkel zu lösen. Dann sollte genug Platz vorhanden sein, um das innere Gelenk vom Differential weg nach unten schwenken zu können.
Zusatz für die 16″ Gelenke (D:108mm). Diese Gelenke haben an der Fläche die an den Flansch/Radnabe geschraubt wird, eine Dichtung. Das soll dem Eindringen von Feuchtigkeit vorbeugen. Da die hinteren Antriebswellen einen Längenausgleich machen (müssen) würde ein Überdruck in der Manschette entstehen. Darum hat die Manschette im letzten (kleinsten) Faltenbalg ein kleines Entlüftungsloch. Auch wird die Manschette nicht mit einer Klemmschelle an der Welle befestigt. Es ist wichtig, um einen Druckausgleich zu gewährleisten, dass im letzten Faltenbalg kein Fett ist.

Tausch des vorderen äußeren GLG’s

Ist das vordere äußere Gleichlaufgelenk beschädigt, wird die Reparatur wesentlich aufwendiger. Allein der Ausbau der Antriebswelle nimmt einiges an Zeit in Anspruch. Zum Wechsel einer beschädigten äußeren Manschette braucht man die Antriebswelle außen nicht zwingend ausbauen. Das geht auch von innen her. Man muss nur innen das Gelenk demontieren und kann die Manschette dann aufschieben. Natürlich sollte man versuchen das GLG gründlich zu reinigen.

Nachdem die Antriebswelle demontiert ist und die Manschette vom GLG entfernt wurde, muss das GLG von der Antriebswelle runter. Das GLG ist mit einem Spreizring, der im Gelenk sitzt, auf der Welle befestigt. Der Ring „versteckt“ sich gerne im Fett. Alles schön saubermachen, dann sollte man ihn entdecken. Gelenk in Schraubstock einspannen und mit mittelgroßem Schraubenzieher den Ring spreizen. Dann das Gelenk von der Welle herunterschlagen. VW empfiehlt hier eine Spreizzange und eine Abziehvorrichtung.
So das war’s schon. Einbau des neuen GLG’s erfolgt naturgemäß in umgekehrter Reihenfolge.
Auch hier ist auf ausreichende Schmierung zu achten. Dem Reparatursatz liegt Spezialfett bei. Man darf ruhig auch mehr Fett ins Gelenk geben.
Nach dem Befestigen der Manschette am Gelenk sollte man den entstandenen Luftüberdruck in der Manschette entfernen. Dazu führt man vorsichtig einen kleinen Schraubenzieher parallel zur Welle unter die Manschette und hebelt ihn leicht an. Man kann ein deutliches Zischen hören, wenn der Überdruck entweicht. Jetzt noch schnell die Manschette innen mit den beiliegendem Klemmschelle befestigen, fertig!
Beim Zusammenbau darauf achten, dass der Spreizring richtig in die Nut der Antriebswelle einrastet. Ist das nicht der Fall, kann es passieren, dass sich die Antriebswelle beim Ausfedern komplett aus der Verzahnung des GLG’s herauszieht, was man dann an verdrehten und/ oder gerissenen Manschetten erkennen kann. Oft wird dabei auch die Verzahnung der Antriebswelle in Mitleidenschaft gezogen.

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